ForschungsassistentIn I an der FHTW Berlin (Forschungsassistenzen I)

Im Rahmen dieses Drittmittelprojektes waren an der FHTW Berlin in einem ersten Projektdurchlauf zehn qualifizierte Frauen und Männer als Forschungsassistentinnen und -assistenten tätig.

Ihr Wirkungsbereich umfasste alle an der Hochschule vertretenen Fachgebiete. Erforscht wurden Aspekte aus dem Gesundheitswesen, Konzepte zur Einbeziehung privater Investoren bei öffentlichen Vorhaben, ein neues Verfahren zur Kompression elektronischer Dokumente und vieles andere mehr. Der Studiengang Restaurierung dokumentierte ein altes Kraftwerk und entwickelte ein Konzept zur fachgerechten Wiederinstandsetzung der noch vorhandenen Anlagen, das exemplarisch auch umgesetzt wurde.

Alle Forschungsassistentinnen und -assistenten konnten ihr fachliches Profil verbessern, da jedes Teilprojekt durch einen Hochschullehrer/ eine Hochschullehrerin der FHTW Berlin persönlich betreut und eng mit regionalen Unternehmen kooperiert wurde. Dieses Innovationspotential war besonders für die Wirtschaft interessant; aber auch die Hochschule profitierte, indem sie mit Hilfe der Forschungsassistentinnen und -assistenten ihre Aktivitäten im Bereich der angewandten Forschung intensivieren konnte. Nach Abschluss der Förderung fassten beinahe alle Forschungsassistentinnen und -assistenten auf dem freien Arbeitsmarkt Fuß.

Die Einstellung von Forschungsassistentinnen und -assistenten wurde möglich dank einer Förderung durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Sie zielte zum einen auf eine Stärkung der regionalen Wirtschaft durch ein besseres Transferangebot von der Wissenschaft in die Praxis, zum anderen auf die (Re-)Integration von Fachleuten mit Hochschulabschluss in den Arbeitsmarkt. Sowohl innerhalb der Hochschule als auch bei den Partnern der FHTW Berlin stieß das Qualifizierungskonzept auf großes Interesse. Es wurde zum wichtigsten Einzelinstrument der Kooperation zwischen der Hochschule und lokalen bzw. regionalen Unternehmen.

Projektlaufzeit

1.9.2004 - 30.4.2006

Projektleitung

  • Prof. Hans-Herwig Atzorn

Projektmitarbeiter/innen

Kooperationspartner

  • zehn bzw. 20 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Region Berlin-Brandenburg

Mittelgeber

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen

Förderprogramme

Europäischer Sozialfonds (ESF)