Berliner Zentrum für Industriekultur (BZI)

Die Region Berlin-Brandenburg hat eine vielfältige industriekulturelle Geschichte. Wertvolle ehemalige Industriebauten prägen bis heute große Teile des Berliner Stadtbildes und können Ausgangspunkt für das regionale Entwicklungspotenzial sein. Erkannt ist dieses Potential längst, die öffentliche Bewusstmachung dagegen bisher nur wenig fortgeschritten.

Als Kooperation der HTW Berlin und der Stiftung Deutsches Technikmuseum bündelte das Berliner Zentrum für Industriekultur daher erstmals für Berlin die Ressourcen im Bereich der Industriekultur. Für die bessere touristische Erschließung und adäquate Vermittlung des Themenfeldes wurden Strategien wie auch konkret eine interaktive Online-Karte entwickelt. Wichtige Orte der industriehistorischen Vergangenheit Berlins auf der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) wurden als touristisches und qualitatives Markenzeichen neu erfasst. Grundlagenforschungen zu einzelnen Berliner Themen führten zu mehreren Publikationen. Gleichzeitig wurden die zahlreichen lokalen Akteure dieses Themas (Denkmal-Verantwortliche, Museen, kleine Einrichtungen, Eigentümer, Bezirksverwaltungen) miteinander vernetzt, gemeinsame Angebote geplant und abgestimmt und insgesamt die Sichtbarkeit der einzelnen Standorte und Einrichtungen erheblich erhöht. Schließlich veranstaltete das BZI als wichtiger Multiplikator verschiedene öffentliche Veranstaltungen zur Diskussion über Fragen der Industriekultur und beförderte die nationale und auch internationale Vernetzung der einschlägigen Akteure.

Projektlaufzeit

1.9.2011 - 30.4.2015

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

Kooperationspartner

  • Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin

Mittelgeber

Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

Förderprogramme

EFRE-INP

Homepage

http://www.industrie-kultur-berlin.de