Large-Scale Data Management and Analysis (LSDMA)

Es werden immer mehr Daten gespeichert, doch im Multi-Petabyte-Bereich stoßen traditionelle Methoden zur Handhabung von Daten an ihre Grenzen. In dem Projekt "Large-Scale Data Management and Analysis" (LSDMA) werden neue Methoden und Infrastrukturen für den gesamten Lebenszyklus von "Big Data" entwickelt. Der Lebenszyklus beginnt bereits mit der Produktion der Daten. Im weiteren Verlauf sind die vielfältigen Formen der Datennutzung zu unterstützen, und zum Ende hin sind die Daten und ihre Verarbeitungssoftware in Langzeit-Archiven aufzubewahren.

Das LSDMA-Projekt strebt eine institutionsübergreifende Etablierung von fünf Data Life Cycle Labs (DLCL) sowie eines Data Services Integration Teams (DSIT) an, welche im Verbund gemeinsame Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten mit ausgewählten Anwendungswissenschaften zur Unterstützung des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns und zur tiefen Integration der Datenschnittstelle in den Scientific Life Cycle durchführen. Für diesen Prozess des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns sind in den Data Life Cycle Labs entsprechende Systeme, Werkzeuge und Services zur Vor-, Weiter- und Endverarbeitung der Daten zu entwickeln, wobei das datenintensive Computing mit entsprechenden Algorithmen zur Datenintegration, Datenanalyse und semantischen Exploration im Mittelpunkt steht. Die Data Life Cycle Labs sind an den Helmholtz-Forschungsbereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien und Struktur der Materie ausgerichtet.

Projektlaufzeit

1.1.2012 - 31.12.2016

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
  • Forschungszentrum Jülich (FZJ)
  • Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung (GSI)
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Universität Hamburg
  • Universität Heidelberg
  • Universität Ulm
  • Technische Universität Dresden
  • Deutsches Klimarechenzentrum (DKRZ)
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Mittelgeber

Deutsches Elektronen-Sychrotron (DESY)