Entwicklung und Integration von Verfahren zum automatisierten, computergestützen Qualitätsmanagement von retinalen OCT-Aufnahmen (QM ROCT)

Optische Kohärenztomographie (OCT) ist ein innovatives, bildgebendes Verfahren mit zunehmender Bedeutung in der Medizintechnik, da es ohne ionisierende Strahlung auskommt. Die derzeit wichtigste Domäne der OCT ist die Bildgebung der Netzhaut des Auges (Retina). Bildfehler und Artefakte in den tomographischen Aufnahmen beeinträchtigen jedoch die Bildqualität und machen Aufnahmen häufig unbrauchbar.

Das vom IFAF Berlin geförderte Projekt QM ROCT wollte aus diesem Grund ein Qualitätsmanagementsystem für retinale, optische Kohärenztomographien entwickeln. Es sollte die Entwicklung innovativer Lernalgorithmen zur multidimensionalen Qualitätskontrolle und zur standardisierten Klassifizierung der Datenauswahl für die Weiternutzung in klinischen Studien oder der klinischen Routine auf Grundlage der physikalisch-technischen Bildgebungsmechanismen umfassen.

Darüber hinaus sollte das Projekt auf Basis der vorangegangenen Qualitätsanalyse existierender Daten und Prozesse eine Optimierung der OCT-Messtechnik und Messroutine erzielen, die nachhaltig die Zahl an verwertbaren Datensätzen deutlich erhöhen und die Qualität von OCT in der Medizin insgesamt steigern sollte.

Die Weiterentwicklung, Vermarktung und Nutzung der entwickelten Lösung stand durch die beteiligten regionalen, kommerziellen Partner in Aussicht.

Projektlaufzeit

1.4.2013 - 30.9.2015

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

  • Maximilian Beier
  • Christoph Jansen

Kooperationspartner

  • Beuth Hochschule für Technik Berlin (BHT)
  • gfnmediber GmbH Berlin
  • NeuroCure Clinical Research Center (NCRC) | Charité - Universitätsmedizin Berlin

Mittelgeber

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin (SenWTF) | IFAF - Institut für angewandte Forschung Berlin e. V.

Förderprogramme

IFAF Förderlinie 1

Homepage

http://www.ifaf-berlin.de/projekte/qm-roct/