Machbarkeitsstudie zur Nutzung von BIM (Building Information Modeling) in der Prozessindustrie (BIM-Prozessindustrie)

Bei der Planung verfahrenstechnischer Anlagen werden bereits zahlreiche „Computer-Aided Engineering“ (CAE) Werkzeuge eingesetzt, wobei Betrachtungen der technischen Gebäudeausrüstung sowie eine Lebenszyklusbetrachtung, die Aspekte der Instandhaltung und des Facility Managements einbeziehen, bisher kaum beachtet werden. Ziel des Projektvorhabens ist die Untersuchung der Methode „Building Information Modeling“ (BIM) und relevanter Standards wie den Industry Foundation Class (IFC) Standard für eine Nutzung im Pre- und Detail-Engineering konventioneller und modularer Anlagen. Dabei werden zunächst Informationsanforderungen aus dem Anlagen-Engineering an bauliche Bedingungen, wie dem technischen und baulichen Brandschutz, aber auch Aspekte der Medienversorung von Anlagen, der Instandhaltbarkeit sowie des Energie- und Abfallmanagements erhoben. Ferner werden typische prozess- und softwaretechnische Rahmenbedingungen im CAE von Anlagen ermittelt. In einem nächsten Schritt erfolgt die Validierung und Ergänzung der Erkenntnisse anhand von Workshops und Interviews mit Industriepartnern. Auf Basis dieser Ergebnisse erfolgt abschließend die Entwicklung erster, grobe Lösungsszenarien zum Einsatz von BIM-Modellen und den hierfür erforderlichen Kollaborationsprozesse im CAE von verfahrenstechnischen Anlagen.

Projektlaufzeit

1.11.2020 - 30.4.2021

Projektleitung

Mittelgeber

X-Visual GmbH

Förderprogramme

Auftrag