Machbarkeitsstudie zur Nutzung von BIM (Building Information Modeling) in der Prozessindustrie (BIM-Prozessindustrie)

Bei der Planung verfahrenstechnischer Anlagen werden bereits zahlreiche „Computer-Aided Engineering“ (CAE) Werkzeuge eingesetzt, wobei Betrachtungen der technischen Gebäudeausrüstung sowie eine Lebenszyklusbetrachtung, die Aspekte der Instandhaltung und des Facility Managements einbeziehen, bisher kaum beachtet werden.

Ziel des Projektes war die Untersuchung der Methode „Building Information Modeling“ (BIM) und relevanter Standards wie den Industry Foundation Class (IFC) Standard für eine Nutzung im Pre- und Detail-Engineering konventioneller und modularer Anlagen.

Dabei sollte zunächst Informationsanforderungen aus dem Anlagen-Engineering an bauliche Bedingungen, wie dem technischen und baulichen Brandschutz, aber auch Aspekte der Medienversorung von Anlagen, der Instandhaltbarkeit sowie des Energie- und Abfallmanagements erhoben werden. Ferner sollten typische prozess-und softwaretechnische Rahmenbedingungen im CAE von Anlagen ermittelt werden. In einem nächsten Schritt sollte die Validierung und Ergänzung der Erkenntnisse anhand von Workshops und Interviews mit Industriepartnern werden.

Auf Basis dieser Ergebnisse sollte abschließend die Entwicklung erster, grobe Lösungsszenarien zum Einsatz von BIM-Modellen und den hierfür erforderlichen Kollaborationsprozesse im CAE von verfahrenstechnischen Anlagen erfolgen.

Projektlaufzeit

1.11.2020 - 31.7.2021

Projektleitung

Kooperationspartner

  • X-Visual Technologies GmbH

Mittelgeber

X-Visual Technologies GmbH

Förderprogramme

Auftrag