Gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV): Fachregeln und Prüfmethoden für eine standardisierte Modulanwendung in Dach und Fassade (StaGiMo)

Gebäudehüllen (Fassade und Dach) sind in Bezug auf ihre Komplexität, ihre gestalterische und baukulturelle Bedeutung sowie öffentliche Sichtbarkeit eines der wichtigsten Gebäudeteile. Eine Führungsrolle wird ihnen vor allem auch mit ihrem Potential deutlicher Primär-Energieeinsparungen und CO2-Reduktionen zugewiesen. Innovationen in und für die Gebäudehülle - in Neubau und Bestandsbau - sind damit in den Fokus gestalterischer und technologischer Forschungs- und Entwicklungsarbeit gerückt. Während auf der Effizienzseite (Gebäudehülle) sich weitestgehend ein Standard im Bereich KfW EH 40 / Passivhaus abzeichnet und bereits marktverfügbar ist, bestehen hohe Defizite in der Einbindung von erneuerbaren Energien. Die Planung, Konstruktion und Montage von GIPV stellt daher eine zunehmend fach-, material- und produktübergreifende Aufgabe dar, für die es hinsichtlich der GIPV keine konkreten Normen gibt, die die Integration von PV-Modulen durch standardisierte Regeln vereinfachen. Das Ziel des Teilvorhabens der HTW Berlin ist es daher, baukonstruktive Lösungen für eine standardisierte Integration von PV-Modulen in die Gebäudehülle zu finden. Sie sollen bisherige Hindernisse bei der GIPV beseitigen helfen, zu kostengünstigen Anwendungen führen und den Marktdurchbruch der GIPV befördern können.

Projektlaufzeit

1.8.2020 - 1.7.2023

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

Kooperationspartner

  • Universität Siegen, DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie

Mittelgeber

BMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Förderprogramme

7. Energieforschungsprogramm