Abschlussarbeit

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Beantragung

Um zur Abschlussarbeit zugelassen zu werden, müssen Sie

Die Personen, die das Erst- und Zweitgutachten für Ihre Abschlussarbeit übernehmen, unterschreiben den Zulassungsantrag. Falls ausnahmsweise ein/e Gutachter/in den Antrag nicht unterschreiben kann, bitten Sie um die schriftliche Zustimmung zur Betreuung Ihrer Arbeit per Mail. Legen Sie diese ausgedruckt dem Zulassungsantrag bei.

  • Informieren Sie sich beim Prüfungsausschuss Ihres Studiengangs oder in der Prüfungsverwaltung, ob Sie weitere Unterlagen einreichen müssen.
  • Weitere Regelungen zu Abschlussarbeiten können Sie in der Rahmenstudien- und -prüfungsordnung nachlesen.
  • Formale Anforderungen an die Abschlussarbeit, z.B. hinsichtlich Gliederung und Seitenzahl, legt der Prüfungsausschuss Ihres Studienganges fest.

Fehlt Ihnen nach Abgabe Ihrer Abschlussarbeit lediglich das Kolloquium zum erfolgreichen Abschluss, müssen Sie sich nicht zum neuen Semester zurückmelden, wenn die Abschlussarbeit bestanden wurde.

Im Fall der Exmatrikulation aufgrund von Nichtrückmeldung oder aufgrund eines erfolgreichen Abschlusses endet Ihr Studierendenstatus und damit auch die Berechtigung zum Besitz der HTW StudentCard (HSC). Die HSC ist dann unverzüglich und nachweislich an den Studierendenservice der HTW Berlin, Treskowallee 8, 10318 Berlin zurück zu geben. Abschlussdokumente werden erst nach Abgabe der HSC ausgehändigt.

Erst- und Zweitgutachten

  • Sie haben das Vorschlagsrecht für eine fachkompetente Person, welche das Erstgutachten für Ihre Abschlussarbeit übernehmen soll. Voraussetzung ist, dass es sich um eine Professorin oder einen Professor der HTW Berlin handelt.

  • Ebenso können Sie eine Person vorschlagen, welche das Zweitgutachten für Ihre Abschlussarbeit übernimmt, diese Person muss mindestens den Hochschulabschluss besitzen, den Sie mit Ihrem Studium anstreben. Es kann sich also auch um eine sach- bzw. fachkundige Person aus einem Unternehmen, einem anderen Studiengang der HTW Berlin oder einer anderen Hochschule handeln. Externe Betreuerinnen und Betreuer erhalten i.d.R. einen Lehrauftrag. Die endgültige Prüfungskommission — Erst- und Zweitgutachter_in — wird vom Prüfungsausschuss des Studienganges eingesetzt.

Vertraulichkeitsvereinbarung im Rahmen der Erstellung der Abschlussarbeit

Im Rahmen der Erstellung der Abschlussarbeit kann eine Vertraulichkeitsvereinbarung zwischen der betreuenden Professorin bzw. dem betreuenden Professor und dem Unternehmen, der Körperschaft, etc. getroffen werden.
Die betreuende Professorin (Erstgutachterin) bzw. der betreuenden Professor (Erstgutachter) kann die Vertraulichkeitsvereinbarung (PDF), im HTW.Intranet herunterladen.

Zulassung

Der Prüfungsausschuss Ihres Studienganges entscheidet zu Beginn des Semesters,

  • ob Sie zur Abschlussarbeit zugelassen werden,
  • wer der Prüfungskommission — bestehend aus Erst- und Zweitgutachter — angehört,
  • wie das Thema der Abschlussarbeit lautet,
  • wann die Bearbeitungszeit beginnt und endet.

Die Bestätigung erhalten Sie von der Fachbereichsverwaltung.

Bearbeitungszeit verlängern

Im Rahmen eines behinderungsbedingten oder sonstigen Nachteilausgleiches kann der Prüfungsausschuss auf Antrag eine längere Bearbeitungsfrist festlegen. Um eine Verlängerung der Bearbeitungszeit zu beantragen, reichen Sie folgende Unterlagen beim Prüfungsausschuss ein:

  • einen Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit [PDF]. Für den Fachbereich 1 gilt der Antrag für Studierende des Fachbereichs 1 [PDF].
  • bei Schwangerschaft eine Kopie des Mutterpasses mit voraussichtlichem Geburtsdatum. Die Frist verlängert sich um die Dauer des gesetzlichen Mutterschutzes.
  • bei Krankheit ein ärztliches Attest, ggf. ein amtsärztliches Attest, mit konkreter Beschreibung der gesundheitlichen Beeinträchtigung der Prüfungsfähigkeit und deren Dauer. Das Attest legen Sie innerhalb von drei Werktagen vor. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung reicht nicht aus.

Thema der Abschlussarbeit ändern oder zurückgeben

Auch wenn Sie bereits zur Abschlussarbeit zugelassen sind, können Sie das Thema

Abschlussarbeit wiederholen

Die Abschlussarbeit wird mit "nicht ausreichend" (Note 5,0) bewertet, wenn

  • Sie Ihre Abschlussarbeit nicht fristgemäß beim Prüfungsausschuss einreichen,
  • eine angezeigte Prüfungsunfähigkeit nicht anerkannt wird oder
  • Sie eine inhaltlich unzureichende Arbeit abliefern.

Liegt der erste Prüfungsversuch einer Abschlussprüfung in der Regelstudienzeit und sind bis dahin alle erforderlichen Module erfolgreich absolviert worden, so gilt dieser Versuch als nicht durchgeführt, wenn er mit 5,0 bewertet worden ist. Die Freiversuchsregelung gilt für Abschlussarbeiten nur, wenn diese einschließlich von Verlängerungszeiten innerhalb der Regelstudienzeit abgegeben wurde. Wurde die Abschlussarbeit nicht bestanden, so ist die Abschlussprüfung insgesamt mit anderer Themenstellung unverzüglich zu wiederholen.

Die Prüfungsverwaltung sendet Ihnen einen Bescheid mit der Aufforderung, einen Themenvorschlag für die Wiederholung der Abschlussarbeit [PDF] einzureichen. Die Zulassung erfolgt durch den Prüfungsausschuss.

Deckblatt für Abschlussarbeiten

Auf dem Deckblatt Ihrer Abschlussarbeit sind keine personenbezogenen Daten auszuweisen. Bitte halten Sie sich an die Vorgaben entsprechend diesem Muster.

Veröffentlichung der Abschlussarbeit

Wenn Sie mit der Veröffentlichung Ihrer Abschlussarbeit einverstanden sind, fügen Sie bitte diese „Freiwillige Einwilligungserklärung nach Art. 7 DSGVO“ Ihrer Abschlussarbeit bei.

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin veröffentlicht Abschlussarbeiten ihrer Studierenden in der Hochschulbibliothek. Dort können sie von anderen Bibliotheksnutzer_innen eingesehen und entliehen werden. Für diese Zwecke werden personenbezogene Daten (pbD) auch im Onlinekatalog (webOPAC) der HTW Berlin und in Dandelon erfasst.

Zu diesen Daten gehören der Vor- und Nachname der Autorin bzw. des Autors, der Titel der Arbeit sowie das Abschlussjahr. Darüber hinaus werden das Deckblatt und das Inhaltsverzeichnis der Arbeit digitalisiert und als PDF in den Onlinekatalog aufgenommen. Dies ermöglicht allen Nutzern des Onlinekatalogs die maschinelle Suche in Inhaltsverzeichnissen. Der Eintrag in den Onlinekatalog der HTW Berlin ist auch für globale Such-dienste/Suchmaschinen erreichbar, die nicht der Verfügungsgewalt der HTW Berlin unterliegen. Die HTW Berlin beschränkt ihre Verantwortung für die Datenverarbeitung auf die Kataloge webOPAG sowie Dandelon.